Rainbow Six: Siege Review - Der Test bei uns

Von Malte am 09.12.2015 0

Wir haben Rainbow Six: Siege mal unter die Lupe genommen und sagen euch unsere Meinung.

Vorwort

Seit dem 1. Dezember ist das neue Rainbow Six Siege aus dem Hause Ubisoft zu haben. 

Damit geht Ubisoft vom vereinfachten Spieldesign wieder "Back to the roots" zum taktischen Spieldesign.

Die bewährte Planungsphase, die wir seit Rogue Spear kennen und lieben ist jedoch nicht mit von der Partie, statdessen baut Rainbow Six: Siege darauf, die Taktiksegmente auf den Multiplayer zu verlagern.

Im klassichen Terror Hunt Modus spielt man zusammen gegen die KI und muss je nach Sub-Modus angreifen oder verteidigen.

Tom Clancy’s Rainbow Six Siege: Launch Trailer "SHAKESPEARE - The Breach" | Ubisoft [DE]

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Die verschiedenen Spielmodi

Terrorhunt (Terroristenjagt)

Der wohl simpelste Modus in Rainbow Six Siege dürfte der seit dem ersten Teil bekannte klassiche Terrorhunt Modus sein. Eine bestimmte Anzahl Gegner befinden sich auf der Map und sollen ausgeschaltet werden.

Die KI der Gegner ist Ubisoft gut gelungen, denn anstelle von festdefinierten Routen umzingeln die Terrors einen gerne und zwingen euch eure Taktik kurzer Hand zu ändern

Bei der  Geiselrettung sieht es etwas anders aus. Hier verbarikadieren sich ein großteil der Gegner in der nähe einer Geisel, die es zu retten gilt.  Aber im Gegensatz zu den alten Teilen reicht es hier nicht aus, die Terrors rings rum zu eleminieren. Hat man erstmal die Geisel gesichert und beginnt diese zu eskortieren, rückt auf einmal Verstärkung der Gegner an und probieren die Rettung zu verhindern. Je nach Lage der Geisel und je nach Map kann die eintreffende Verstärkung ziemlich ungelegen kommen. Teamplay ist hier gefragt.

Bei der Bombenentschärfung kommt es darauf an  je zwei Bomben zu entschärfen (Bei kleineren Maps eine). Dieser recht interessante Modus sorgt ordentlich für Spannung. Denn ist der Entschärfer in dem Fall ein kleines notebookartiges Gerät einmal plaziert, gilt es diesen zu Verteidigen. Auch hier weicht R6 Siege wieder von den alten Teilen ab und überzeugt mit einer entscheidenden Neuerung. Ähnlich wie bei der Geiselrettung, kommen auch bei Platzierung des Entschärfers Gegener aus allen Ecken her gerannt, um eben diesen zu zerstören. Gelingt ihnen das, ist die Mission vorbei (Fehlgeschlagen).

Neben den angreifenden Modi gibt es auch hier die verteidigenden Modi. Bzw einen: Ihr müsst eine Geisel beschützen und euch verbarikadieren. Hier kommt es darauf an, die Wandverstärkungen, die das Durchsprengen verhindern an die richtigen Stellen anzubringen, um Überraschungen zu vermeiden.

Auch hier hat Ubisoft sich was schönes einfallen lassen: Die Terroristen schlagen euch mit euren eigenen Waffen. Thermite, der Wandverstärkungen durchbrechen kann,  scheint seine Ladung den Terors geliehen zu haben. Somit sollten Augen und Ohren offen sein. 

 

Je nach Schwierigkeitsgrad werden die Teroristen schlauer und setzen alles daran den Spieler zum Schwitzen zu bringen. 

 

Versus Modus

Beim bekannten Versus Modus (Im Spiel einfach nur Multiplayer genannt) hat man das gleiche zu tun wie  im Terorhunt Modus. Mit dem Unterschied, dass man hier keine KI als Gegner hat sondern echte Spieler.

Sei es die Bombe zu verteidigen / entschärfen oder die Geisel zu beschützen oder zu retten. Hier ist  jeder Modus möglich. Die Speiler spielen abwechselnd als Verteidiger oder Angreifer. Alleingänger werden schnell bestraft und laufen meistens  mehreren Gegnern über den Weg.  Der Multiplayermodus unterscheidet sich in zwei Kategorien: "Casual" (Ungewertet)  und "Ranked" (Bewerted). Letztere ist erst ab Level 20 verfügbar. Der Unterschied zwischen den beiden Kategorien: Man nimmt an  der Rangliste teil und wird für das vorzeitige Verlassen bestraft.

 

Gameplay

Das Gameplay in Rainbow Six: Siege ist  flüssig. Man versteht es eigentlich recht schnell. Viele Sachen erklären sich von selbst. Die Spielmechanik an sich ist gut durchdacht.

Einziger Minuspunkt für mich: Die bewährte Kampagne.... nun die wurde leider mehrfach betont nicht entwickelt. Dabei sieht das Intro so vielversprechend aus, dass man als erstes eine Kampagne erwartet.

Ich will keine Hoffnungen machen: Es wird wohl frühstens, sollte es einen geben, im nächstes Teil wieder eine geben. Wenn überhaupt. Ich persönlich hätte mich sehr über eine Storyline in der Rainbow Six Reihe gefreut.

Nehmen wir doch mal Fokus auf den Multplayer: Hier hatten wir in der Open Beta ja mehrere Kinderkrankheiten festgestellt. Ich muss sagen: Bisher bin ich keinen Bug aus der Beta begegnet. Top oder auch nicht....

Wer unseren Beitrag zur Open Beta gelesen hat, der hat bestimmt auch gelesen, dass es keine Host Migration gibt. Zwar setzt Ubisoft wieterhind auf eine "Playerhost" Variante mit anscheinend einem Master Server der die Spieler verbindet und Statistiken sammelt, gibt es leider keine Migration von Spielern zu einem neuen Host, wenn der alte Host das verlassen hat.

Zwar funktioniert das Spielerhostprinzip hier deutlich besser als bei andereren Titeln - bisher immer Lagfrei, jedoch führt die fehlende Hostmigration beim Ausscheiden des Hosts dazu, dass alle Spieler im Hauptmenü landen.

 

Bis auf das ist das Spiel für mich gut gelungen.

 

Fazit

Ja Rainbow Six Siege setzt neue Maßstäbe für  Taktikshooter und hat mit Abstand einen der besten Shooter kreiert, den ich seit langem spielen konnte.

Die Fehlende Hostmigration nervt zwar manchmal, trotzdem bereitet das Spiel druch die ständig wechselnden Spielarten und Taktiken einen enormen Spielspaß. Es ist fehlt trotzdem die Kampagne, auf die ich mich persönlich gefreut hatte. Hierbei habe ich mir erhofft diese wieder online spielen zu können. Wenn man aber sieht wieviel Zeit und Liebe dafür in den Multiplayer gesteckt wurde, ist das was, was man mit Leichtigkeit verzeihen kann.

Schlusswort: Rainbow Six: Siege ist einen Kauf wert, wenn man taktische Shooter mag und gerne Abwechslung hat. 



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