Tom Clancy´s Ghost Recon Wildlands im Test

Von Malte am 09.03.2017 0

Seit dem 7. März ist das neue und lang erwartete Ghost Recon Wildlands erhältlich. Bei uns ist der neue Open World Coop Shooter im Test

Ghost Recon Wildlands - der neue Titel der Tom Clancy Reihe ist nun für PC, PS4 und Xbox zu haben. Grund genug die PC Version in einem Test mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In Ghost Recon Wildlands begebt ihr euch in ein Open World Szenario im Coop Modus mit 3 Freunden oder 3 KI Kameraden. Er stellt euch gegen das mächtige Santa Blanca Cartell, das Blovien kontrolliert und die Menschen tyrannisiert.

Um dieses Ziel zu erreichen schaltet ihr Zweigweise eine Abteilung nach der anderen aus, um so den Boss des Ganzen hervor zu locken: EL SUEÑO.

Vorbesteller der Collectors Box haben seit Release nun einen richtigen Hingucker bei sich zuhause, überzeugt euch selbst in unserem aller ersten Unboxing:

Ghost Recon: Wildlands Collectors Ed. Unboxing

Abspielen

 

Beindruckende Landschaft, Detailreich und wirklich wirklich RIESIG

Das erste was positiv in Ghost Recon Wildlands auffällt ist die sehr detailreiche und riesige Spielwelt. Egal, ob es die Wiese ist, der unter dem Helikopter sich verweht oder die beeindruckenden Lichtspecktakel am Himmel. Ein Tag- und Nachtwechsel sorgt für die perfekte Abwechslung.

Beispielweise bietet die Nacht besseren Schutz um schwer bewachte Stützpunkte zu inflitrieren, Gewitter und Regen sorgen dafür, dass der eine Schuss eines Scharfschützengewehrs schlichtweg untergeht.

Nach mehr als 28 Stunden Spielzeit sind wir im normalen Tempo gerade mal mit 10% der Story durch. Wobei man das garnicht so genau messen kann, da jedes Gebiet einen speziellen Schwierigkeitsgrad hat und dich auf andere Weise herausfordert.

 

Entscheide wie du die Wildlands beschreitest 

Es steht dem Spieler offen in Ghost Recon Wildlands seinen Weg zum Endboss selbst zu bestimmen. Alleinig fest steht, dass man das Startgebiet zuerst abschließen sollte. Hier fällt besonders die Vielfalt der Missionen auf. Einige Gebiete haben eher Verteidungsmissionen, andere erfordern das Töten bestimmter Gegner oder dessen Gefangenahme. Manche Gebiete sind sehr gemischt an Missionen, wodurch kein "Alltagtrott" entsteht. Beispielweise sind wir bisher erfolgreich damit gewesen, einen Heli-Piloten für Unterstützung und schnelles Rausholen in der Nähe zu haben, während das restliche Team der Mission nachgeht. 

Allerdings kann man auch mit der Tür ins Haus fallen, oder eher mit dem bewaffneten Humvee durchs Tor des Stützpunktes. Hier kommt es dann darauf an schnell zu zielen.

 

In Ghost Recon Wildlands ist die KI nicht zimperlich

Was man so  aus anderen Spielen kennt ist, dass die KI oft zögert bis sie das Feuer eröffnet und dann meist noch nicht trifft. In Ghost Recon Wildlands jedoch (Schwierigkeitsgradabhängig) reagiert die KI schnell und sehr oft auch tödlich. Also solltet ihr planen eher in offenen Feuergefechten die Wildlands zu beschreiten, solltet ihr gut und schnell zielen können.

Die verbündete KI jedoch, ist da etwas "beschränkter". Oft vermasseln sie eine Stealthmission oder schießen aufeinmal los. Da Ghost Recon Wildlands jedoch eher auf den Coop getrimmt ist, ist das auch nicht weiter schlimm. Auch wenn ihr der einzige in euren Freundeskreis seid, der Ghost Recon Wildlands zockt, solltet ihr mal einen Blick auf die öffentliche Spielersuche werfen. Das, was vielen Coop Fans in Future Soldier fehlte. 

Natürlich habt ihr dabei auch eine hohe Chance auf Spieler zu treffen, die euren Spielniveau nicht ganz folgen.

 

Bugs aus der Wildlands-Beta noch immer vorhanden

Ein großes Ärgernis sind natürlich, wie in jedem Spiel, die Bugs. Betrachtet man die Größe des Spiels und die komplexe Gestaltung, ist es Teilweise zu entschuldigen. Fairer Weise sei gesagt die meisten "Bugs" sind oft nur optischer Natur. So rotieren selten die Rotorblätter des Helis nicht, dein Coop Partner läuft neben dem Fahrzeug her, obwohl er eigentlich drin sitzt, das Fadenkreuz in Fahrzeugen verschwindet. Manchmal hat das Spiel Phasen, in denen eine Mission nach der anderen buggt, oder der Server hängt einfach mal.

Die Fehlerliste ist riesig und Ubisoft ist sehr motiviert diese sauber zu beheben, was auf jedenfall ein Pluspunkt ist. 

Langsamere Internetverbindungen fliegen gerne mal nach 1-2 Stunden aus dem Spiel, was wohl eher daran liegt, dass der Uplay Client ziemlich oft pingt.

 

In Ghost Recon Wildlands hat jeder was anderes

In Wildlands könnt ihr euren Charakter, inkl. Ausrüstung und Waffenaufsätzen (sofern freigespielt) frei wählen und beliebig oft konfigurieren. Für jede Situation das richtige dabei haben ist somit ein Kinderspiel, wenn man seine Waffenkisten brav einsammelt. Im Fertigkeitenbaum steigert ihr euer Können.  Macht eure Drohne effektiver: Stattet sie mit einer stärkeren Reichweite oder Batterie aus, rüstet sie mit Sprengsätzen aus oder wie wäre es mit Wärmebildkameras? Könnten im dichten Gestrüpp nützlich sein. Es ist euch überlassen, welcher Fähigkeit ihr den Fokus gebt.

Im Charakterbuilder oder Gunsmith kann man, wenn man will Jahre verbringen.

 

Tolles Game aber...

Das Fazit zu Ghost Recon ist, dass es im Grafischen und im Detailreichtum glänzt und überragend ist.  Die kleineren bis größeren Bugs nerven und frustieren gerade dann, wenn dadurch eine Mission scheitert. An Spielspaß verliert Ghost Recon Wildlands jedoch nocht, da die Gebiete erstaunlich abwechsungsreich sind. Die Steurung der Helikopter ist sehr gewöhnungsbedürftig und verdient etwas Fine-Tuning. Verbindungsabrüche sind sehr nervig und daher sollte der Timeout etwas großzügiger sein.

 

Fazit: Endlich mal wieder ein guter Coop Shooter - und dann auch noch Open World!

 

Für alle die den Livestream von uns zum Launch verpasst haben hier noch mal das Video:

Ghost Recon Wildlands Launch (NetworkFreaks Stream it up!)

Abspielen

Hier könnt ihr euch in knapp 4 Stunden Ingame Aufnahmen selbst ein Bild vom Spiel machen.

 



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